Über Mich
Moin, ich bin Sylvia
Deine Online – Mentorin aus Nordfriesland. Hier lebe ich mit meinen drei Hunden Thea, Trine und Joey. Ich habe drei wundervolle, inzwischen erwachsene Kinder und vier zauberhafte Enkelkinder.
Seit einiger Zeit engagiere ich mich ehrenamtlich als Pflegestelle für einen Tierschutzverein, der sich um Hunde in Not kümmert. In meinem Zuhause finden sie einen geschützten Raum, in dem sie zur Ruhe kommen und sich von belastenden Erfahrungen erholen können. Ich begleite sie liebevoll und geduldig auf ihrem Weg, wieder Vertrauen zu fassen und sich auf ein neues Kapitel vorzubereiten. Diese Aufgabe erfüllt mich mit Dankbarkeit, weil ich so einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass Hunde eine neue Chance auf ein gutes Leben erhalten.
MEINE EINLADUNG
Ich möchte dich ermutigen, auf Spurensuche zu gehen
Im Laufe der Zeit haben bestimmte Kindheitserfahrungen deine Denk- und Verhaltensmuster geprägt, und du hast Strategien entwickelt, um mit ihnen umzugehen. Diese Strategien wurzeln oft tief im Unterbewusstsein und es ist schwer, sich davon zu lösen, da du dich unbewusst damit identifizierst.
Wenn du jedoch diese Erfahrungen aufspürst und bewusst erkennst, kannst du ein neues Verständnis für dich selbst und deine möglicherweise einschränkenden Verhaltensweisen entwickeln.
Meine Qualifikationen
Neben meiner Zertifizierung als psychosoziale Onlineberaterin (DGOB) habe ich einen Bachelor in angewandter Psychologie.
Mein Weg in die psychosoziale Beratung wurde nicht nur durch persönliche Erfahrungen geprägt, sondern auch durch intensive Weiterbildungen.
Dazu gehören die Ausbildung bei Roland Kopp-Wichmann zum Thema „Lebensthemen klären“ sowie die systemisch-humanistisch orientierte Fortbildung zur lösungsorientierten Beraterin. Die Methodik und Herangehensweise dieser Schulungen haben meine Arbeitsweise maßgeblich beeinflusst und prägen meinen Beratungsstil bis heute.
Mein Fachlicher Schwerpunkt
Meine berufliche Leidenschaft liegt in der Psychologie, insbesondere im Bereich Entwicklungstrauma und den Auswirkungen frühkindlicher Verletzungen auf unser Verhalten, unserer Psyche und unseren Körper.
Was mich fasziniert
Meine Leidenschaft
Hunde – meine große Leidenschaft und meine wichtigsten Lehrmeister
Hunde sind für mich einfach unglaublich. Ihr Verhalten, ihre Körpersprache und die Herausforderungen, die ein harmonisches Zusammenleben mit sich bringt, faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Besonders liebe ich die langen Spaziergänge mit ihnen in der Natur, die mir Raum geben, aufzutanken und meine Gedanken zu ordnen. Mein Herz gehört ganz besonders den Hunden aus dem Tierschutz, vor allem jenen mit Handicap oder ängstlichem Verhalten.
Nach dem schmerzlichen Abschied von meiner geliebten Hündin Nala, die mich fast 17 Jahre begleitet hat, entschied ich mich, den Tierschutz aktiv zu leben. So kamen die traumatisierten Angst-Hündinnen Thea aus Rumänien und die dreibeinige Trine aus Polen in mein Leben. Später stieß auch der lebensfrohe Joey aus Spanien zu uns. Diese Hunde sind für mich weit mehr als Begleiter – sie sind meine größten Lehrmeister. Von ihnen habe ich gelernt, wie viel Geduld es braucht, wenn Heilung und Vertrauen langsam wachsen.
Ich habe erfahren, dass Rückschritte dazugehören und dass es wichtig ist, jeden kleinen Fortschritt wertzuschätzen. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass es manchmal auch einen sanften, liebevollen, aber bestimmten Schubs braucht, um den nächsten Schritt zu wagen. Sie zeigen mir, wie wichtig es ist, behutsam und zugleich mutig zu sein, immer wieder neu Vertrauen zu schenken und die Welt aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen. Von traumatisierten Hunden kann man so viel lernen: über Achtsamkeit, über die Kraft der Sanftheit, über das Annehmen von Verletzlichkeit und darüber, wie tief die Verbindung zwischen Mensch und Tier sein kann – wenn man ihr Raum gibt.
Persönliches
Ein bisschen mehr über mich
Ich schätze die Vielfalt italienischer Pastagerichte. Vor allem Saucen und köstlicher Käse, großzügig überbacken, sind meine kulinarische Leidenschaft. Ich spiele gerne Klavier und Keyboard – nicht gerade auf Konzertniveau, aber mit jeder Menge Spaß und Engagement. Ein großer Fan von liebevoll-schelmischem Humor, Situationskomik und Postkarten, die die Widrigkeiten des Lebens gekonnt auf die Schippe nehmen, bin ich ebenfalls. Das Einparken zählt nicht gerade zu meinen Superkräften, und nach dem Einkaufen finde ich mein Auto oft erst nach einem kleinen Versteckspiel wieder.
Hier oben in Nordfriesland nennt man mich liebevoll „tüddelig“, denn ich bin ständig auf der Suche nach irgendetwas… Ich neige dazu, mich in einem Gedankenlabyrinth zu verlieren und verstricke mich hin und wieder in diesen komplexen Überlegungen. In persönlichen Gesprächen liebe ich es, meinem Gegenüber viele Fragen zu stellen und in die Tiefe zu gehen, denn ich möchte erfahren, was die Person wirklich beschäftigt und umtreibt. Als skeptische Bedenkenträgerin der Familie fällt es mir manchmal schwer, mich zurückzuhalten. Dann hinterfrage ich alles Mögliche und lasse kein Detail unbeleuchtet, um sicherzugehen, dass nichts übersehen wird, was zu schlechten Erfahrungen führen könnte.
Kreative Ideen? Oh ja, die sprudeln bei mir wie Popcorn in der Mikrowelle – besonders wenn es darum geht, Planer, Listen und ausgeklügelte Organisationsstrategien zu entwickeln. Da ich nicht gerade als Logik-Guru bekannt bin und zudem ein Talent dafür habe, meine Einfälle chaotisch umzusetzen, stehe ich oft vor amüsanten Herausforderungen. In ihrer Kindheit waren meine Kinder die unfreiwilligen Tester unzähliger selbst entworfener Übungsstrategien für Klavier und Gitarre – inklusive Sternchen-Sammelaktionen. Und als ob das nicht schon genug wäre, mussten sie sich auch noch mit meinen cleveren Haushaltsmanagement-Konzepten herumschlagen, bei denen ich versuchte, alle Alltagsaufgaben gerecht zu verteilen. Trotz der chaotischen Bilanz dieser Versuche gebe ich nicht auf und arbeite unermüdlich an neuen Ideen – jetzt allerdings ohne die hitzigen Familiendiskussionen. Jedes Mal bin ich fest davon überzeugt, dass der aktuelle Entwurf nun endlich der ultimative Superplaner wird – bis dann der nächste kreative Funke zündet.
Meine Werte
Was mich als Wegbegleiterin ausmacht
Diese Werte prägen meine Arbeit und unsere gemeinsame Zeit
Empathie
Toleranz & Offenheit
Tiefes Verständnis
Authentizität
Meine Spurensuche
Mein Weg – Erfahrungen, die mich begleiten und dich stärken
Als kleines Mädchen hatte ich große Träume: Feuerwehrfrau, Schauspielerin – und ich war überzeugt, dass das Glück auf mich wartet, wenn ich erst verheiratet bin. Meine Kindheit war frei, aber auch geprägt davon, dass meine Schwester und ich oft auf uns allein gestellt waren, weil unsere Eltern viel arbeiteten.
Mit 16 wurde ich Mutter – jung, voller Energie und mit der Überzeugung, zu wissen, wie die Welt funktioniert. Doch das Leben hat mir gezeigt, dass es nicht immer so einfach ist. Ich bin oft gestolpert, habe Fehler gemacht, bin gefallen und immer wieder aufgestanden. Viele Jahre arbeitete ich in einem kleinen italienischen Restaurant, lernte Menschen aus verschiedenen Kulturen kennen und widmete mich vor allem meiner Familie. Diese Zeit war voller schöner Momente, aber auch von Herausforderungen geprägt. Später arbeitete ich an der Rezeption und in der zentralen Notaufnahme eines Krankenhauses. Dort begegnete ich Menschen in Ausnahmesituationen und konnte viel über die Kraft und Verletzlichkeit des Lebens lernen. In meinem eigenen Leben habe ich belastende Erfahrungen gemacht, die mich geprägt und mir gezeigt haben, wie wichtig es ist, Unterstützung zu finden und neue Wege zu gehen. Genau das möchte ich heute mit meiner Arbeit ermöglichen.
„Auf meiner Spurensuche bin ich viele Wege gegangen und habe dabei auch so manche Umwege gemacht. Das Wandern durch die Labyrinthe meiner Seele, das ständige Suchen und Finden – all das möchte ich heute nicht missen. Die Hindernisse, Schmerzen und Herausforderungen haben sich nach und nach in Quellen der Kraft verwandelt. Trotzdem braucht es viel Mut, die vertrauten und scheinbar selbstverständlichen Perspektiven auf das Leben zu hinterfragen und aufzubrechen. Denn wenn wir in den alten Spuren gefangen bleiben, entzieht sich uns die Leichtigkeit des Lebens. Diese festgefahrenen Muster wiederholen sich unaufhörlich, als wären sie unausweichlich miteinander verbunden. Sie greifen ineinander wie Zahnräder – mechanisch, freudlos und mit wenig Raum für Veränderung oder neue Wege.“